Wenn sich Ihr Geist wie ein wütender Elefant aufführt

„Feinde versuchten den Buddha zu töten, indem sie in dem schmalen Sträßchen, in dem er um Almosen bettelte, einen betrunkenen Elefantenbullen namens Nalagiri losließen… Dem Buddha waren gewiss übernatürliche Kräfte eigen, sodass er das Riesentier in den hunderte von Kilometern entfernten Ganges hätte schleudern können. Aber so etwas war nicht seine Art.

´Lieber Naragiri, was immer du mir auch antust, die Tür meines Herzens steht dir stets offen, Meine Liebe zu dir ist bedingungslos.´ Sanft erfüllte der Buddha den Raum zwischen sich und dem gefährlichen Elefanten mit Friedfertigkeit.

Und so unwiderstehlich ist die Kraft echter Güte und wahren Loslassens, dass schon nach wenigen Sekunden Nalagiris Wut verrauchte und er sich vor dem Mitfühlenden verneigte, um sich streichelt zu lassen.

Bei manchen Meditierenden verhält sich der Geist mitunter genauso verrückt wie ein besoffener Elefantenbulle, der alles umschmeißt und zerschmettert.

Sollte es Ihnen auch einmal so gehen, so denken Sie bitte an die Nalagiri-Strategie.“

Wie es weitergeht erfahren Sie in dem Buch von Ajahn Brahm Öffne die Tür zu deinem Herzen – Die kleine Schule der liebevollen Achtsamkeit.

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